Ehepaar mit gefälschten Aufenthaltstiteln am Grenzübergang Rheinfelden abgefangen

(Symbolbild)

Ein somalisches Ehepaar ist in der Nacht auf Mittwoch (15. April 2026) am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn mit gefälschten zyprischen Aufenthaltstiteln erwischt worden. Die Bundespolizei wies das Paar in die Schweiz zurück und verhängte ein zweijähriges Einreiseverbot für Deutschland.

Das Ehepaar – ein 20-jähriger Mann und seine 27-jährige Frau – reiste in einem Fernreisebus von Mailand nach Dortmund, als sie bei einer Kontrolle der Bundespolizei auffielen. Die beiden zeigten auf einem Mobiltelefon zyprische Aufenthaltstitel vor, die sich bei der Überprüfung als Fälschungen erwiesen. Die geplante Weiterreise endete daraufhin auf dem Bundespolizeirevier Lörrach.

Gegen beide Personen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Im Rahmen der Zurückweisung in die Schweiz verhängte die Behörde zusätzlich ein zweijähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland gegen das Ehepaar.