Über 200 Temposünder bei Großkontrolle in drei Landkreisen erwischt

(Symbolbild)

Bei umfangreichen Geschwindigkeitsmessungen in den Landkreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und Uelzen hat die Polizei am 14. April 2026 insgesamt 202 Verstöße geahndet. Zusätzlich mussten zwei Fahrzeuge wegen technischer Mängel und Überladung stillgelegt werden.

Die meisten Verstöße registrierten die Beamten im Bereich Lüneburg mit 152 Fällen. Viele davon stellten sie auf der Bundesstraße 4 fest. Den Spitzenwert erreichte dort ein Pkw-Fahrer, der mit 153 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen wurde. Im Landkreis Uelzen ahndeten die Kontrolleure 33 Verstöße, ebenfalls unter anderem an der B4. Hier lag die Höchstgeschwindigkeit bei 146 km/h statt der erlaubten 100 km/h.

Im Landkreis Lüchow-Dannenberg kontrollierten die Beamten in den Ortschaften Küsten und Göhrde sowie auf der Kreisstraße 8 und stellten 17 Verstöße fest. Auf der K8 erreichte ein Fahrzeug 117 km/h bei erlaubten 80 km/h.

Neben den Geschwindigkeitskontrollen stoppte die Polizei an der B4 auf Höhe Hoystorfer Berg einen Lkw mit technischen Mängeln an der Bereifung. Im Landkreis Lüneburg untersagten die Beamten einem weiteren Lkw die Weiterfahrt, nachdem sie eine Überladung feststellten. In beiden Fällen leiteten sie entsprechende Verfahren ein.

An den Kontrollen beteiligten sich neben der Lüneburger Verfügungseinheit auch Beamte der Polizeikommissariate in Lüchow und Uelzen mit ihren Polizeistationen sowie Kräfte der Bereitschaftspolizei. Die Polizei begründet die Aktion damit, dass nicht angepasste Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptunfallursachen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-Dannenberg/Uelzen darstellt.

Die Polizei kündigte an, auch in den kommenden Tagen weitere Geschwindigkeitsmessungen in den drei Landkreisen durchzuführen.