Bei einem Wildunfall auf der Landstraße 265 bei Achstetten ist am Mittwochabend ein Biber ums Leben gekommen. Eine Autofahrerin konnte das Tier nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste es tödlich.
Der Unfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr auf der parallel zur Bundesstraße 30 verlaufenden Landstraße. Auf Höhe eines Einkaufsmarktes rannte der Biber plötzlich auf die Fahrbahn. Die Fahrerin des Wagens konnte trotz einer Bremsung eine Kollision nicht mehr verhindern. Das Tier verendete noch an der Unfallstelle.
Am Auto der Fahrerin entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro, das Fahrzeug blieb jedoch fahrbereit. Die Beseitigung des Tierkadavers übernahm die zuständige fachkundige Stelle.
Die Polizei nutzt den Vorfall für einen eindringlichen Appell an alle Autofahrer: Besonders in der Dämmerung und bei Dunkelheit müsse stets mit Wildwechsel gerechnet werden, vor allem auf entsprechend beschilderten Straßenabschnitten. Verkehrsteilnehmer sollten dort langsam, aufmerksam und bremsbereit fahren sowie ausreichend Abstand halten.
Bei Wildtieren neben oder auf der Straße empfiehlt die Polizei folgendes Verhalten: abblenden, bremsen, hupen und wenn nötig anhalten. Zusätzlich sollte das Warnblinklicht eingeschaltet werden. Die Beamten warnen: Je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Insassen. Bei Zusammenstößen mit schwerem Rehwild entstehen meist Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen – ein Beleg für die enormen Kräfte, die bei solchen Unfällen wirken.