Ein 24-jähriger türkischer Staatsangehöriger ist bei dem Versuch gescheitert, mit gestohlenen Dokumenten und illegalen Drogen nach Deutschland einzureisen. Bundespolizisten stoppten den Mann am Grenzübergang Weil am Rhein und wiesen ihn in die Schweiz zurück.
Am Mittwochabend kontrollierten die Beamten den Mann als Fahrer eines PKW am Grenzübergang Weil am Rhein – Friedlingen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass die vorgelegte deutsche Fahrerlaubnis und eine auf dem Mobiltelefon vorgezeigte deutsche Aufenthaltsgestattung zwar auf dieselbe Person ausgestellt waren, jedoch nicht auf den 24-Jährigen, der sie vorzeigte.
Die Fahrt endete daraufhin auf dem Bundespolizeirevier Lörrach. Bei der Überprüfung der Fingerabdrücke stellten die Ermittler fest, dass der Mann in Deutschland bereits bekannt war. Im vergangenen Jahr setzte er sich ins Ausland ab, nachdem die Ausländerbehörde ihn aufgrund seines abgelehnten Asylverfahrens abschieben wollte.
Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Einsatzkräfte Cannabis. Der Mann gab zudem zu, den Führerschein entwendet zu haben. Daraufhin leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen des Missbrauchs von Ausweispapieren, Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, wegen Diebstahls und Verstoß gegen das Konsumcannabisgesetz ein.
Der Tag endete für den 24-Jährigen mit einer Zurückweisung in die Schweiz und einem mehrjährigen Einreiseverbot.