Schwerer Verkehrsunfall in Sigmaringendorf: 7-Jähriger mit Fahrrad schwer verletzt

(Symbolbild)

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Sigmaringendorf ist am Mittwoch ein siebenjähriger Junge mit seinem Kinderfahrrad schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich kurz nach 16.30 Uhr in der Anton-Hiller-Straße.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war der Junge mit seinem Kinderfahrrad in dem Wohngebiet unterwegs und geriet in einer Linkskurve auf die Gegenfahrspur. Dort stieß er frontal mit dem Ford eines entgegenkommenden 41-Jährigen zusammen. Der 7-Jährige erlitt schwerste Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Zur Klärung des Unfallhergangs zog die Staatsanwaltschaft einen Gutachter hinzu. Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen des verletzten Kindes. Die Anton-Hiller-Straße blieb im Bereich der Unfallstelle bis gegen 21 Uhr komplett gesperrt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro.

In Sigmaringen beschäftigten unbekannte Täter die Polizei mit Vandalismus: Sie besprühten am Dienstag zwischen 13 und 15 Uhr den Tartansportplatz der Billharzschule mit schwarzer Farbe. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Das Polizeirevier Sigmaringen sucht unter der Telefonnummer 07571/104-0 Zeugen der Tat.

In Mengen sorgte ein 42-jähriger Mann am Mittwoch mehrfach für Polizeieinsätze. Bereits am Morgen beleidigte er Mitarbeiter eines städtischen Betriebs in der Wasserstraße. Am Nachmittag kehrte er zurück, pöbelte erneut und drohte einem 45-Jährigen Schläge an. Kurz nach 17 Uhr alarmierte ein weiterer Vorfall die Beamten: In der Olgastraße schrie der Mann auf einer fremden Terrasse herum und warf Glasflaschen umher.

Als der 42-Jährige der Aufforderung nicht nachkam, die Terrasse zu verlassen, nahmen ihn die Polizisten vorläufig fest. Dagegen wehrte er sich mit aller Kraft, versuchte die Beamten anzuspucken und bedrohte sowie beleidigte sie. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Mann fast vier Promille Alkohol im Blut hatte und gegen ihn ein offener Haftbefehl aus einem früheren Verfahren vorlag. Er verbrachte die Nacht im Polizeiarrest und sollte am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt werden. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

Glimpflich ging ein Unfall für eine 61-jährige Ford-Fahrerin in Mengen aus: Am Dienstag kurz nach 16 Uhr überschlug sich ihr Fahrzeug auf der B 311 zwischen Bahnhof und Rulfingen. Aus noch ungeklärter Ursache kam die Frau nach rechts von der Fahrbahn ab, woraufhin sich der Wagen im Graben überschlug und auf dem Dach liegen blieb. Die Fahrerin blieb unverletzt, der Ford erlitt jedoch einen wirtschaftlichen Totalschaden von rund 5.000 Euro und musste abgeschleppt werden.

Teuer wurde es für einen 30-jährigen Sattelzugfahrer in Krauchenwies: Die Verkehrspolizei Sigmaringen stoppte ihn am Mittwoch gegen 8 Uhr auf der B 311, nachdem ein Verkehrsteilnehmer gemeldet hatte, dass er deutlich zu schnell unterwegs sei. Die Kontrolle des Fahrtenschreibers bestätigte den Verdacht: Der Fahrer hatte die zulässige Höchstgeschwindigkeit permanent um bis zu 25 km/h überschritten. Zusätzlich war er nicht angegurtet und hatte die Ladung auf seinem Auflieger nicht ordnungsgemäß gesichert. Der 30-Jährige muss nun mehrere hundert Euro Bußgeld zahlen und mit Punkten im Verkehrssünderregister sowie führerscheinrechtlichen Konsequenzen rechnen.