53-Jährige am Hamburger Hauptbahnhof festgenommen – Ersatzfreiheitsstrafe wegen unbezahlter Geldstrafe

(Symbolbild)

Eine 53-jährige Deutsche ist am Hamburger Hauptbahnhof festgenommen worden, nachdem sie wegen eines Betrugsdelikts per Haftbefehl gesucht wurde. Die Festnahme erfolgte am 16. April 2026 gegen 21:30 Uhr am Ausgang des Südstegs durch Bundespolizisten.

Die Frau war zuvor einer Bundespolizeistreife aufgefallen, weil sie aufgelöst wirkend auf dem Boden gesessen hatte. Die Beamten sprachen sie an und fragten, ob sie Hilfe benötige. Bei der anschließenden Personalienüberprüfung stellte sich heraus, dass gegen sie ein Haftbefehl vorlag.

Seit dem 10. April 2026 wurde die 53-Jährige mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Hamburg wegen Betrugs gesucht. Sie hatte eine geforderte Geldstrafe in Höhe von 1.680 Euro nicht gezahlt und war bislang untergetaucht. Nun muss sie eine Ersatzfreiheitsstrafe von 56 Tagen verbüßen.

Die Festgenommene wurde zum Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof gebracht. Ein angeforderter Arzt stellte ihre Gewahrsamsfähigkeit fest. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde sie in eine Haftanstalt eingeliefert.