Der mehrtägige Staatsbesuch des brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva in Hannover ist ohne größere Zwischenfälle zu Ende gegangen. Auch die gleichzeitige Eröffnung der Hannover Messe verlief aus polizeilicher Sicht reibungslos.
Bundeskanzler Friedrich Merz empfing den brasilianischen Staatspräsidenten am Sonntagnachmittag, 19. April 2026, mit militärischen Ehren im Großen Garten der Herrenhäuser Gärten. Am frühen Abend eröffneten beide Politiker gemeinsam im Hannover Congress Centrum die traditionsreiche Industriemesse.
Parallel zu dem hochrangigen Besuch fanden am Sonntag zwei Demonstrationen statt. Eine versammlungsrechtliche Aktion stand unter dem Titel „Rechte indigener Völker wahren“, zusätzlich organisierte Amnesty International eine Versammlung im Bereich des Congress Centrums. Beide Proteste verliefen friedlich, die Gesamtzahl der Teilnehmer lag im unteren zweistelligen Bereich.
Auch der gemeinsame Messerundgang von Bundeskanzler Merz und Präsident Lula sowie die anschließenden Regierungskonsultationen am Montag, 20. April 2026, verliefen störungsfrei. Die Polizei Hannover richtete an beiden Tagen mehrere Sicherheitsbereiche ein, was zu Einschränkungen für die Bevölkerung führte.
Zusätzliche Verkehrsprobleme entstanden durch einen zeitgleichen Streik der Verkehrsbetriebe, der das Verkehrsgeschehen im Stadtgebiet und rund um das Messegelände zusätzlich belastete. Die kurzfristigen Straßensperrungen während der Fahrten des Bundeskanzlers und des brasilianischen Präsidenten führten zu weiteren vorübergehenden Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei Hannover bedankte sich bei den betroffenen Bürgern für das Verständnis angesichts der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen und zusätzlichen Verkehrsbeeinträchtigungen.