Bei Kontrollen an den Grenzübergängen in Ludwigsdorf, Görlitz und Krauschwitz hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende fünf Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt. Betroffen waren vier polnische und ein bulgarischer Staatsangehöriger, die entweder keinen Führerschein besaßen oder denen die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war.
Als häufigste Ausrede gaben die kontrollierten Fahrer an, ihren Führerschein vergessen zu haben, teilte die Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf mit.
Besonders gravierend war der Fall des bulgarischen Fahrers: Die polizeiliche Überprüfung ergab, dass er erst kürzlich bis zum 8. April dieses Jahres eine Freiheitsstrafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verbüßt hatte. Trotz dieser erst kurz zurückliegenden Hafterfahrung wurde er nun erneut am Steuer angetroffen, ohne im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein.
Die Einsatzkräfte übergaben alle fünf Personen zur weiteren strafrechtlichen Bearbeitung wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis an die örtlich zuständigen Reviere der Landespolizei Sachsen. In sämtlichen Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt.