Die Polizei Dortmund erweitert ihr bewährtes Präsenzkonzept auf das gesamte Stadtgebiet. Nach den erfolgreichen Erfahrungen mit der seit 2023 laufenden „PK Fokus“ in der Innenstadt und Teilen der Nordstadt werden nun alle drei Polizeiinspektionen eigene Präsenzkonzeptionen mit starken Einsatzkräften umsetzen.
Die „PK Fokus“ wird auch 2026 als zentrale Säule polizeilicher Präsenzmaßnahmen fortgeführt und konzentriert sich weiterhin auf die trotz sinkender Fallzahlen besonders kriminalitätsbelasteten Bereiche der Dortmunder Innenstadt und der südlichen Nordstadt. Die gewonnenen Erfahrungen aus der bisherigen Umsetzung fließen nun in die stadtweite Ausweitung ein.
„Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Dortmund und Lünen hat für uns höchste Priorität“, betont Behördenleiter Achim Stankowitz. „Die Umsetzung der Präsenzkonzepte erfordert einen erheblichen Einsatz personeller Ressourcen. Diese Herausforderung nehmen wir bewusst an.“
Die erweiterte Präsenzstrategie umfasst mehrere regional ausgerichtete Teilkonzepte: In der Polizeiinspektion 1 wurde bereits zu Beginn 2026 die „PK Gastro“ initiiert, die als Reaktion auf anhaltende Beschwerdelagen im Umfeld der Innenstadt die „PK Fokus“ ergänzt und sich mit allen Brennpunkten im Zuständigkeitsbereich Innenstadt, Süd und Süd/West befasst.
Die Polizeiinspektion 2 für den Dortmunder Westen und Norden erhöht mit einem eigenen Konzept die polizeiliche Präsenz zur Bekämpfung der Straßen- und Gewaltkriminalität, insbesondere in den westlichen Stadtteilen mit entsprechenden Kriminalitätsschwerpunkten.
In der Polizeiinspektion 3 für den Dortmunder Osten und Lünen liegt der Schwerpunkt auf der Bekämpfung der Straßenkriminalität mit Fokus auf Jugendkriminalität. Hintergrund sind gestiegene Fallzahlen und eine zunehmende Gewaltbereitschaft junger Täter. Das bereits seit 2010 erfolgreiche Konzept „Sicherheit in Bus und Bahn“ (SiBB) wird beibehalten und konzentriert sich auf Tatorte im öffentlichen Personennahverkehr durch gezielte Schwerpunkteinsätze der Dortmunder Bereitschaftspolizei in Kooperation mit Bundespolizei, kommunalem Ordnungsdienst und DSW21.
Die Dortmunder Einsatzhundertschaft unterstützt die stadtweiten Präsenz- und Kontrollmaßnahmen punktuell und anlassbezogen. Die Schwerpunkte werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf örtlich sowie personell angepasst, um flexibel auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können.