Bei einer europaweiten Verkehrsaktion gegen Raser hat die Polizei Gelsenkirchen binnen einer Woche 637 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Die Kontrollen fanden von Montag, 13. April 2026, bis Sonntag, 19. April 2026, im gesamten Stadtgebiet statt.
Die Beamten des Verkehrsdienstes und der Polizeiwachen beteiligten sich an der europaweiten Verkehrsaktion ROADPOL Speed. Diese hatte zum Ziel, die Zahl der Verkehrsunfälle und deren Folgen zu senken und auf die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen aufmerksam zu machen. Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten nach wie vor als eine der Hauptunfallursachen und führen häufig zu schweren Verletzungen oder sogar Todesopfern.
Während der Kontrollwoche waren die Einsatzkräfte gezielt im Bereich von Schulen sowie an Unfallhäufungsstellen und Schwerpunkten wie der Europastraße im Einsatz. Die 637 erwischten Verkehrsteilnehmer konnten das fällige Verwarngeld entweder direkt vor Ort begleichen oder erwarten in den nächsten Tagen einen Bußgeldbescheid.
Die Polizei Gelsenkirchen appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, rücksichtsvoll, vorausschauend und angepasst zu fahren. Überhöhte Geschwindigkeit könne zu schweren Verkehrsunfällen führen. Auch unabhängig von Aktionswochen kontrolliere die Polizei die Geschwindigkeit im Straßenverkehr im gesamten Stadtgebiet.