Bei einem umfassenden „Tag der Verkehrssicherheit“ hat die Frankfurter Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadt Frankfurt zwischen Donnerstag, 7 Uhr, und Freitagmorgen, 4 Uhr, mehr als 750 Verkehrsverstöße festgestellt und geahndet. Die Direktion Verkehrssicherheit des Polizeipräsidiums kontrollierte im gesamten Stadtgebiet knapp 400 Personen.
Die Beamten überprüften fast 200 Lastwagen und Pkw, 10 Zweiräder, mehr als 60 Fahrräder und Pedelecs sowie fast 60 Elektrokleinstfahrzeuge wie E-Scooter. Dabei stellten sie 13 Strafanzeigen beziehungsweise Verkehrsstrafanzeigen aus. Der Großteil der Verstöße entfiel auf Geschwindigkeitsüberschreitungen: Mehr als 600 Autofahrer waren zu schnell unterwegs. Die höchste Geschwindigkeitsmessung lag bei 86 km/h in einer 50er-Zone.
Besonders spektakulär war die Festnahme eines Motorradfahrers, der bereits am 6. April 2026 an einem illegalen Kraftfahrzeugrennen beteiligt gewesen war und damals einer Kontrolle entkommen konnte. Der Mann besaß keine gültige Fahrerlaubnis und hatte eine Helmkamera dabei, mit der er vermutlich weitere gleichgelagerte Straftaten dokumentiert hatte. Die Polizei beschlagnahmte sowohl das Motorrad als auch die Helmkamera und leitete ein Strafverfahren ein.
Insgesamt ordneten die Beamten 20 Sicherheitsleistungen in Höhe von mehr als 8500 Euro an und nahmen vier Personen fest. Hintergrund der Großkontrolle sind die stetig steigende Verkehrsdichte sowie zunehmende Gefahren durch rücksichtsloses Verhalten, Abstandsverstöße, Ablenkung und Missachtung von Verkehrsregeln. Viele Verkehrsteilnehmer reagierten positiv auf die Kontrollmaßnahme. Die Frankfurter Polizei kündigte weitere Aktionen zur Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit an.