Am Donnerstagnachmittag hat ein 16-jähriger Jugendlicher bei einer Personenkontrolle am Wiesbadener Bahnhofsplatz Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet. Gegen 16:30 Uhr versuchte der Teenager, sich der Kontrolle zu entziehen, woraufhin ein Polizist ihn festhalten und zu Boden bringen musste. Dort liegend trat der junge Mann mehrfach nach dem Beamten und verletzte ihn leicht. Gegen den 16-Jährigen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
In der Nacht zum Freitag ereigneten sich außerdem zwei Einbrüche in der Stadt. Gegen 1:40 Uhr brach ein unbekannter Täter in eine Gaststätte in der Rauenthaler Straße ein. Er hebelte ein Fenster auf, gelangte so in das Lokal, durchsuchte die Räumlichkeiten und flüchtete mit Diebesgut. Zeugen beschreiben den Einbrecher als männlich, augenscheinlich jüngeren Alters und schlanker Statur. Er trug dunkle Kleidung.
Nur zehn Minuten später, gegen 1:50 Uhr, schlugen Einbrecher bei einem Kiosk in der Oranienstraße zu. Mit einem unbekannten Gegenstand durchbrachen sie die Schaufensterscheibe, griffen hinein und entwendeten diverse Gegenstände, bevor sie unerkannt flüchteten.
Am Donnerstagnachmittag wurde zudem eine Seniorin in der Theodor-Haubach-Straße in Wiesbaden-Klarenthal Opfer von falschen Handwerkern. Gegen 15:00 Uhr sprach einer der beiden unbekannten Männer die Rentnerin vor ihrer Wohnungstür an und gab vor, Handwerker zu sein, der nach einem Wasserschaden sehen müsse. Unter diesem Vorwand verschaffte er sich Zugang zur Wohnung. Während die Wiesbadenerin geschickt abgelenkt wurde, betrat sein Komplize unbemerkt die Wohnung und durchsuchte die Wohnräume. Beide entkamen mit Bargeld, bevor die Seniorin den Diebstahl bemerkte.
Einer der Täter wird als männlich, 50 Jahre alt, etwa 180 Zentimeter groß und mit kurzen, blonden Haaren beschrieben. Er trug einen blauen Overall. Die Polizei warnt davor, angebliche Handwerker in die Wohnung zu lassen, wenn diese nicht angefordert wurden. Bei vermeintlichen Schadensfällen sollte zuerst bei der Hausverwaltung, dem Hausmeister oder den Stadtwerken nachgefragt werden. Ein berechtigter Handwerker habe stets Verständnis für solche Nachfragen.
Die Polizei bittet bei allen drei Fällen um sachdienliche Hinweise. Personen, die Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu den Tätern machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.