Hamburg: Bodenfeuchte noch normal trotz ausbleibender Niederschläge

Die aktuellen Daten des UFZ Dürre-Monitors zeigen für Hamburg eine noch entspannte Situation bei der Bodenfeuchte. Während im östlichen Norddeutschland bereits deutliche Trockenheit herrscht, verzeichnet die Hansestadt derzeit noch normale Bodenfeuchtewerte.

Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Die Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Hamburg und das westliche Schleswig-Holstein in weißen bis hellgrünen Farbtönen – ein Zeichen für ausreichende Bodenfeuchte. Deutlich anders sieht es jedoch bereits 100 Kilometer weiter östlich aus: Mecklenburg-Vorpommern zeigt gelbe bis orange Bereiche, was auf beginnende bis mäßige Trockenheit hindeutet. Besonders auffällig sind die roten Zonen im östlichen Teil der Region, wo sich bereits eine starke Dürre entwickelt hat.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen für Hamburg mit 16,3 Millimeter Niederschlag noch moderate Regenmengen. Die durchschnittliche Temperatur von 8,9 Grad mit Spitzenwerten bis 18 Grad war für die Jahreszeit normal. Problematisch wird jedoch die Wettervorhersage: In den kommenden drei Tagen sind keine Niederschläge zu erwarten. Die angekündigten trockenen Bedingungen mit Höchstwerten um 13,7 Grad und Tiefstwerten knapp über dem Gefrierpunkt werden die Bodenfeuchte weiter reduzieren.

Für die Hamburger Landwirtschaft und die städtischen Grünflächen bedeutet die aktuelle Situation noch keine akute Gefahr. Die normalen Bodenfeuchtewerte ermöglichen eine ordnungsgemäße Wasserversorgung der Vegetation. Allerdings sollten Landwirte und Gärtner die Entwicklung aufmerksam verfolgen, da sich bei anhaltend trockener Witterung schnell problematische Verhältnisse einstellen können. Die Wasserversorgung der Stadt ist derzeit nicht gefährdet.

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