Deutschland erlebt eine dramatische Dürresituation, die sich besonders in den östlichen Bundesländern verschärft hat. Der aktuelle UFZ Dürremonitor zeigt für den 23. April 2026 großflächige Gebiete mit außergewöhnlicher Trockenheit, während nur wenige Regionen im Nordwesten noch ausreichend feuchte Böden aufweisen.

Besonders dramatisch ist die Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen, wo sich dunkelrote Bereiche ausbreiten – ein Zeichen für außergewöhnliche Dürre. Auch große Teile Bayerns, insbesondere die südöstlichen Regionen, sind von extremer Trockenheit betroffen. Mecklenburg-Vorpommern zeigt ebenfalls besorgniserregende Entwicklungen mit weitreichenden roten Zonen.
Etwas entspannter ist die Situation in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, wo die Karte überwiegend gelbe bis orange Färbungen zeigt. Die Küstenregionen Schleswig-Holsteins weisen teilweise noch ausreichende Bodenfeuchtewerte auf, erkennbar an den helleren Farbtönen.
Die Niederschlagsdaten der vergangenen Woche offenbaren ein extremes Gefälle: Während Brandenburg mit 53,7 Millimetern und Mecklenburg-Vorpommern mit 51,4 Millimetern noch nennenswerte Regenmengen verzeichneten, erhielten Baden-Württemberg nur 0,9 Millimeter und Bayern lediglich 1,9 Millimeter Niederschlag. Für die kommenden drei Tage ist deutschlandweit kein Regen vorhergesagt, was die angespannte Situation weiter verschärfen dürfte.
Die anhaltende Trockenheit stellt Landwirte vor massive Herausforderungen. Besonders in den betroffenen Regionen Ostdeutschlands drohen Ernteausfälle bei Getreide und anderen Feldfrüchten. Auch die Waldbrandgefahr steigt erheblich an. Wasserversorger in den betroffenen Gebieten beobachten sinkende Grundwasserpegel, was mittelfristig zu Versorgungsengpässen führen könnte.
Den aktuellen Wetterbericht für Deutschland finden Sie hier.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Schwere Dürre im Südosten – Minimaler Regen verschärft die Lage
- Brandenburg kämpft mit extremer Dürre – Besonders Süden und Osten stark betroffen
- Bremen: Leichte Trockenheit bei fehlendem Niederschlag – 25.04.2026
- Dürre im Saarland: Extreme Trockenheit im Norden – Situation verschärft sich weiter
- Dürre in Nordhessen verschärft sich – extreme Trockenheit rund um Kassel
- Dürre in Schleswig-Holstein: Östliche Gebiete leiden unter Trockenheit – April 2026
- Dürrealarm in Rheinland-Pfalz: Extreme Trockenheit im Norden – 25.04.2026
- Extreme Dürre in Ostbayern: Teile der Oberpfalz und Niederbayerns dramatisch ausgetrocknet
- Extreme Dürre in Südniedersachsen verschärft sich – UFZ-Monitor zeigt kritische Bodenfeuchte am 25. April 2026
- Hamburg: Bodenfeuchte noch normal trotz ausbleibender Niederschläge
- Mecklenburg-Vorpommern: Schwere Dürre verschärft sich trotz Regen – Ostregionen besonders betroffen
- Nordrhein-Westfalen: Extreme Dürre im Osten, Westen erholt sich langsam – 25. April 2026
- Sachsen leidet unter extremer Dürre – UFZ-Monitor zeigt dunkelrote Alarmstufe am 23. April 2026
- Schwere Dürre in Brandenburg und Mecklenburg – Berlin noch glimpflich davongekommen
- Schwere Dürre in Sachsen-Anhalt: Südregionen extrem betroffen – 25. April 2026
- Thüringen: Extreme Dürre erfasst weite Landesteile – UFZ-Monitor zeigt dramatische Lage