Vier Verletzte bei Kettenunfall auf L1250: 90-Jähriger gerät wegen Sonnenblendung auf Gegenfahrbahn

(Symbolbild)

Zwischen Nürtingen und Frickenhausen sind am Sonntagabend vier Menschen bei einem schweren Verkehrsunfall verletzt worden, an dem insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt waren. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 80.000 Euro.

Der Unfall ereignete sich gegen 19.20 Uhr auf der Landesstraße 1250. Ein 90-jähriger Fahrer war mit seinem Opel Meriva von Nürtingen in Richtung Frickenhausen unterwegs, als er kurz nach der Einmündung zur Johannes-Vatter-Straße mutmaßlich wegen Sonnenblendung auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß er frontal mit dem entgegenkommenden Cupra Ateca eines 35-Jährigen zusammen.

Hinter dem Cupra fuhren zu diesem Zeitpunkt zwei BMW der 3er-Reihe. Der vordere BMW prallte auf den bereits verunfallten Cupra und schob diesen in den angrenzenden Grünstreifen – bevor auch er frontal mit dem unfallverursachenden Opel zusammenstieß. Das zweite BMW-Fahrzeug dahinter konnte einen Aufprall auf den vorderen BMW nicht mehr verhindern und fuhr ebenfalls auf.

Der 90-jährige Opelfahrer und seine 86-jährige Beifahrerin sowie die beiden Insassen im vorderen BMW – ein 20-Jähriger und ein 17-Jähriger – trugen leichte Verletzungen davon. Der Rettungsdienst brachte alle vier Verletzten in umliegende Krankenhäuser. Die Insassen des Cupra Ateca sowie des hinteren BMW blieben unverletzt.

Der Rettungsdienst war mit drei Fahrzeugen und einem Organisatorischen Leiter vor Ort, die Feuerwehr rückte mit einem Fahrzeug und drei Einsatzkräften an. Die Landesstraße 1250 musste im Bereich der Unfallstelle für vier Stunden vollständig gesperrt werden, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.

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