Weltkriegsbombe am Landgestüt Marbach: 27 Menschen und 33 Pferde evakuiert

(Symbolbild)

Bei Such- und Baggerarbeiten auf dem Gelände des Haupt- und Landgestüts Marbach bei Gomadingen im Kreis Reutlingen ist am Montag eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe amerikanischer Herkunft gefunden worden. Die anschließende Entschärfung durch Spezialisten erforderte die Evakuierung des gesamten Gestütsgeländes sowie umfangreiche Straßen- und Bahnsperrungen.

Bevor die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Regierungspräsidiums Stuttgart die Bombe entschärfen konnten, mussten 27 Menschen und 33 Pferde das Gelände verlassen. Gleichzeitig wurden ab etwa zehn Uhr die Landesstraße L 249 aus Richtung Gomadingen und Dapfen sowie die L 247 von Grafeneck aus gesperrt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei unterstützten dabei vor Ort. Auch die Bahntrasse der Schwäbischen Albbahn war von der Sperrung betroffen. Vorsorglich rückte zudem die Feuerwehr zum Einsatzort aus.

Die eigentliche Entschärfung dauerte lediglich 15 Minuten. Kurz nach zwölf Uhr konnten sämtliche Sperrungen wieder aufgehoben werden, die Mitarbeiter des Gestüts kehrten an ihre Arbeitsplätze zurück – und die 33 Pferde zurück in ihre Ställe.

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