In Mannheim hat ein 19-jähriger Autofahrer in der Nacht auf Samstag versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen – und ist dabei auf der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke verunglückt. Der Vorfall ereignete sich gegen 3:30 Uhr morgens.
Alles begann in der Helmut-Kohl-Straße, wo einer Polizeistreife die auffällige Fahrweise des jungen Mannes aufgefallen war. Als die Beamten ihn stoppen wollten, ignorierte der 19-Jährige das Signal, gab stattdessen Gas und versuchte, in Richtung Parkring zu entkommen. Kurz vor der Auffahrt zur Konrad-Adenauer-Brücke verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte gegen einen Betonpoller.
Trotz des Aufpralls fuhr er weiter – bis in die Dammstraße in Ludwigshafen. Dort sprangen der Fahrer und sein gleichaltriger Beifahrer aus dem Auto und versuchten, zu Fuß zu flüchten. Nach wenigen Metern holten die Polizisten die beiden jedoch ein und nahmen sie vorläufig fest.
Bei der anschließenden Überprüfung häuften sich die Probleme für den Fahrer: Er besitzt keinen Führerschein und stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest zeigte einen Wert von knapp einem Promille. Auf der Polizeidienststelle entnahmen die Beamten ihm eine Blutprobe. Danach durften beide Männer wieder gehen.
Am Mercedes und dem Betonpoller entstand ein Gesamtschaden von mehreren tausend Euro. Das Fahrzeug musste nicht abgeschleppt werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden während der Flucht nicht gefährdet.