Ausgebüxtes Rind auf Autobahn-Ausfahrt: Polizei muss 700-Kilo-Tier erschießen

(Symbolbild)

Ein ausgebrochenes Rind hat am Montagabend in Olpe einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Das 700 Kilogramm schwere Tier musste schließlich von Beamten mit der Dienstwaffe erschossen werden – kurz bevor ein eigens gerufener Jäger hätte eingreifen können. Zwei Autos wurden bei dem Vorfall beschädigt.

Gegen 17:30 Uhr rief ein Landwirt aus Drolshagen-Frenkhausen die Polizei: Eines seiner Rinder war von einer Weide ausgebrochen und lief in Richtung Olpe auf die B55 und die Anschlussstelle Olpe der A45 zu. Mehrere Einsatzkräfte rückten aus und konnten das Tier im Bereich der Ausfahrt auf der Bundesstraße zunächst stellen und vorübergehend beruhigen. Sowohl die B55 als auch die Autobahnausfahrt Olpe wurden daraufhin vollständig gesperrt.

Bereits auf dem Weg zur Einsatzstelle war zu diesem Zeitpunkt ein Jäger mit geeigneter Munition zum Erlegen des Tieres. Doch bevor dieser eintreffen konnte, lief das Rind plötzlich erneut los – diesmal in Richtung Autobahn. Um die Gefahr abzuwenden, schoss die Polizei das Tier mit Dienstwaffen nieder.

Während seiner Flucht beschädigte das Rind zwei Pkw, die im Stau vor der Absperrung gestanden hatten. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren vierstelligen Euro-Bereich.

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