Kein Führerschein, keine Versicherung, Radmuttern ragen über Felgen: Bundespolizei stoppt Ukrainer an A4-Grenze

Bunedespolizei

Am Grenzübergang Ludwigsdorf an der Autobahn 4 hat die Bundespolizei am Montagabend gegen 19:20 Uhr einen 46-jährigen ukrainischen Fahrer gestoppt – und dabei gleich mehrere schwerwiegende Verstöße aufgedeckt. Der Mann war ohne gültigen Führerschein unterwegs, sein polnisches Fahrzeug hatte keine Pflichtversicherung, und es war in einem gefährlichen Zustand.

Bei der Kontrolle konnte der 46-Jährige keinen Führerschein vorweisen. Er versuchte den Beamten zu erklären, er habe ihn lediglich vergessen. Die anschließende Überprüfung ergab jedoch zusätzlich, dass für das Fahrzeug keine gültige Pflichtversicherung bestand.

Dazu kam ein offensichtliches Sicherheitsproblem: An den Vorderrädern ragten die Radmuttern sichtbar über die Felgen hinaus – offenbar weil sie zu lang waren. Das Fahrzeug galt damit als extrem verkehrsunsicher. Die Bundespolizisten untersagten dem Fahrer noch an Ort und Stelle die Weiterfahrt.

Gegen den ukrainischen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Führens eines Fahrzeugs ohne gültige Pflichtversicherung eingeleitet. Nachdem alle Maßnahmen abgeschlossen waren, ließ der Fahrer sein Auto abschleppen und fuhr als Beifahrer im Abschleppfahrzeug zurück nach Polen.

» Weitere Polizeimeldungen