Bad Salzuflen – Die Suche nach einem Hund, der am Dienstagnachmittag (28. April 2026) in Bad Salzuflen drei Personen gebissen und verletzt haben soll, ist beendet. Die Polizei hat den Aufenthaltsort des Tieres ermittelt – und dabei aufgedeckt, dass der Fall ganz anders liegt als zunächst gemeldet.
Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde die betroffene Familie aus Bad Salzuflen nicht von einem freilaufenden Hund angefallen, sondern von einem Tier, das sich in ihrem eigenen Zuhause aufgehalten hat. Die Geschädigten hatten der Polizei gegenüber zunächst andere Angaben gemacht. Zu keinem Zeitpunkt bestand damit eine Gefahr für unbeteiligte Bürgerinnen und Bürger – das Tier war nie entlaufen.
Noch ungeklärt ist, wer genau der Halter des Hundes ist, ob das Tier ordnungsgemäß angemeldet war und warum die Familie zunächst falsche Angaben zu dem Vorfall gemacht hat. Diese Fragen sind nun Gegenstand laufender Ermittlungen.
Im weiteren Verlauf des Abends kümmerten sich das Kreisveterinäramt, ein Tierheim, der Kommunale Ordnungsdienst sowie die Polizei gemeinsam darum, den Hund sicherzustellen. Die Polizei Lippe stellt klar: Für die Bevölkerung in Bad Salzuflen besteht keinerlei Gefahr durch einen freilaufenden, bissigen Hund.