Hamburg: Normale Bodenfeuchte trotz regenfreier Woche – Dürre-Monitor zeigt entspannte Lage

Der aktuelle UFZ Dürre-Monitor zeigt für Hamburg und das Umland eine entspannte Situation bei der Bodenfeuchtigkeit. Während in östlichen Nachbarregionen bereits gelbe und orange Dürre-Warnstufen sichtbar werden, bleibt die Hansestadt von Trockenheitsproblemen verschont.

Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Hamburg (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Die Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung vom 27. April weist für Hamburg und weite Teile Schleswig-Holsteins normale Bodenfeuchtigkeitswerte auf – erkennbar an den grauen Bereichen. Deutlich anders sieht es in Mecklenburg-Vorpommern aus: Dort zeigen gelbe bis rote Farbmarkierungen bereits moderate bis schwere Dürreanzeichen. Besonders betroffen sind die östlichen Gebiete mit teilweise außergewöhnlichen Dürrebedingungen.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche bestätigen die trockenen Verhältnisse: Mit null Millimetern Niederschlag blieb Hamburg völlig regenfrei. Bei durchschnittlichen Temperaturen von 8,4 Grad und Spitzenwerten bis 16,1 Grad herrschten milde Frühlingsbedingungen. Auch die kommenden drei Tage versprechen keinen Regen – im Gegenteil: Die Temperaturen sollen auf bis zu 23,4 Grad steigen. Trotz der anhaltenden Trockenheit reichen die aktuellen Bodenreserven in Hamburg noch aus, um die Vegetation zu versorgen.

Für Landwirte in der Region bedeutet die stabile Bodenfeuchtigkeit zunächst Entwarnung. Die Aussaat von Sommerkulturen kann planmäßig erfolgen, ohne dass Bewässerungsmaßnahmen nötig werden. Anders sieht es in den östlichen Nachbarregionen aus, wo Landwirte bereits mit ersten Trockenstress-Symptomen bei den Kulturen rechnen müssen. Auch für die Wasserversorgung Hamburgs gibt die aktuelle Lage keinen Anlass zur Sorge.

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