A1 bei Stuhr: Sattelzug-Fahrer nach Auffahrunfall auf Stauende lebensgefährlich verletzt

(Symbolbild)

Stuhr – Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer aus Bremen hat am Donnerstagmorgen, dem 30. April 2026 gegen 07:45 Uhr, auf der Autobahn 1 bei Stuhr das Stauende zu spät erkannt und ist mit seinem Sattelzug auf einen stehenden Lastwagen aufgefahren. Der Aufprall löste eine Kettenreaktion mit drei beteiligten Sattelzügen aus. Der Verursacher wurde lebensgefährlich verletzt, ein weiterer Fahrer erlitt leichte Verletzungen.

Der Bremer fuhr auf der A1 in Richtung Bremen, als er zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum das Stauende zu spät bemerkte. Sein Sattelzug prallte auf das Fahrzeug eines 47-jährigen litauischen Fahrers, der dadurch auf einen dritten Sattelzug aufgeschoben wurde. An dessen Steuer saß ein 28-Jähriger aus Schwarme.

Der 43-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften und der Feuerwehr geborgen werden. Ein Notarzt stufte seine Verletzungen als lebensgefährlich ein. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Der 28-Jährige aus Schwarme erlitt leichte Verletzungen. Der 47-jährige Litauer blieb unverletzt.

Alle drei Sattelzüge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 130.000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme, die Bergung der Verletzten und der Fahrzeuge sowie die anschließende Reinigung der Fahrbahn wurde die A1 in Fahrtrichtung Bremen vollgesperrt. Der Verkehr wird am Dreieck Stuhr abgeleitet. Empfohlen wird eine weiträumige Umfahrung ab dem Dreieck Ahlhorner Heide über die Autobahn 29. Die Vollsperrung dauert an.

Im Einsatz waren insgesamt 65 Personen mit elf Fahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren Brinkum, Groß Mackenstedt und Fahrenhorst.

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