Kinderpornografie im Landkreis Ludwigsburg: Polizei durchsucht zehn Objekte und ermittelt gegen zehn Tatverdächtige

(Symbolbild)

Landkreis Ludwigsburg – Die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hat am Mittwoch, den 29. April 2026, im Rahmen eines koordinierten Aktionstags zehn Objekte im Landkreis Ludwigsburg durchsucht. Zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 16 und 57 Jahren stehen im Verdacht, kinderpornografisches und jugendpornografisches Bild- und Videomaterial empfangen, aus dem Internet heruntergeladen oder weiterverbreitet zu haben.

Die Durchsuchungen erfolgten in enger Abstimmung mit den Staatsanwaltschaften Heilbronn und Stuttgart. Unter den Beschuldigten befinden sich neun Männer und eine Frau. Nach bisherigen Erkenntnissen bestehen zwischen den Verdächtigen keine unmittelbaren Verbindungen zueinander.

Den Anstoß zu den Ermittlungen gaben Social-Media-Plattformen, die verdächtige Inhalte an eine US-amerikanische Organisation gemeldet hatten. Diese leitete die Hinweise an das Bundeskriminalamt weiter, von wo sie schließlich an das Polizeipräsidium Ludwigsburg übermittelt wurden. Im Zuge des Aktionstags stellten die Beamten mehr als 100 Gegenstände als Beweismittel sicher – darunter überwiegend elektronische Datenträger wie Computer, Laptops, Mobiltelefone und Festplatten.

Die Kriminalpolizei Ludwigsburg ist nun mit der Auswertung der sichergestellten Beweismittel befasst. Die Bekämpfung von Kinder- und Jugendpornografie gehört nach Angaben des Polizeipräsidiums zu den täglichen Aufgaben der Kriminalpolizei, bei der regelmäßig Durchsuchungen durchgeführt werden, um Tatverdächtige zu identifizieren und der Strafverfolgung zuzuführen.

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