Sondereinsatz in Oberhausener Innenstadt: Festnahme, 41 Ordnungswidrigkeiten und eine Ingewahrsamnahme

Foto: Polizei Oberhausen

Oberhausen – Bei einem gemeinsamen Sondereinsatz am Mittwochabend und bis in die Nacht hinein (29. April) haben Oberhausener Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst der Stadt Oberhausen die Innenstadt intensiv kontrolliert. Dabei gab es eine Festnahme nach einem E-Scooter-Diebstahl, eine Ingewahrsamnahme sowie insgesamt 41 Ordnungswidrigkeiten.

Die Einsatzkräfte bestreiften zu Fuß Bereiche rund um die Innenstadt, den Hauptbahnhof, angrenzende Parks sowie die Marktstraße und diverse Seitenstraßen. Zusätzlich war ein Kradfahrer an dem Einsatz beteiligt, der den Innenstadtbereich ebenfalls bestreifte.

Neben der Festnahme des E-Scooter-Diebs – das Fahrzeug wurde sichergestellt – und der Ingewahrsamnahme einer weiteren Person leiteten die Beamten zwei Strafanzeigen ein: eine wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und eine wegen Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen (§ 316 StGB). Außerdem sprachen die Einsatzkräfte acht Platzverweise aus, fertigten drei Beobachtungs- und Feststellungsberichte an und leiteten vier Aufenthaltsermittlungen ein.

Von den 41 festgestellten Ordnungswidrigkeiten entfielen 29 auf Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung: Dreimal fuhren zwei Personen gemeinsam auf einem E-Scooter, dreimal missachteten Fußgänger eine rote Ampel, 19 Mal wurde unerlaubt in der Fußgängerzone oder im verkehrsberuhigten Bereich außerhalb markierter Flächen geparkt. Hinzu kamen je ein Verstoß gegen ein Einfahrverbot, ein nicht angelegter Sicherheitsgurt, ein falsches Abbiegen sowie eine Fahrt ohne Licht.

Weitere elf Ordnungswidrigkeiten basierten auf der städtischen Ordnungsbehördlichen Verfügung: Zweimal verunreinigten Personen das Stadtgebiet, viermal wurde das Alkoholverbot am Hauptbahnhof missachtet, viermal nutzten Menschen Sitzmobiliar zweckfremd, einmal störte lautes Grölen andere Personen. Hinzu kam ein Verstoß nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz wegen falscher Namensangabe.

Die Einsätze finden in regelmäßigen Abständen statt. Beschäftigte aller Direktionen wirken dabei zusammen, um Problembereiche frühzeitig zu erkennen und die Sicherheit in der Innenstadt objektiv wie subjektiv nachhaltig zu verbessern.

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