Helmstedt – In der Nacht zu Samstag hat die Polizei Helmstedt bei einer Verkehrskontrolle in der Straße Dammgarten einen 46-jährigen Helmstedter aus dem Verkehr gezogen, der ohne Fahrerlaubnis, unter Alkohol- und Drogeneinfluss sowie mit einer gefälschten Hauptuntersuchungsplakette unterwegs war. Fast zeitgleich stoppten Beamte in der Marienthaler Straße eine 18-jährige E-Scooter-Fahrerin mit über einem Promille Alkohol im Blut.
Den Beamten fiel bei der Kontrolle des Skoda zunächst eine manipulierte Hauptuntersuchungsplakette am Kennzeichen auf. Die tatsächlich letzte Hauptuntersuchung des Fahrzeugs war bis Sommer 2025 gültig und damit bereits seit nahezu einem Jahr abgelaufen. Über der abgelaufenen Plakette befand sich eine offensichtlich gefälschte neue Plakette, die eine gültige Hauptuntersuchung vortäuschen sollte.
Im Verlauf der Kontrolle räumte der Fahrer ein, keinen gültigen Führerschein zu besitzen – dieser war ihm bereits zuvor wegen einer Trunkenheitsfahrt entzogen worden. Die Beamten stellten zudem eine leichte Alkoholisierung bei ihm fest. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. Dem 46-Jährigen wurde daraufhin im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Die Polizei beschlagnahmte das Kennzeichen, untersagte die Weiterfahrt und stellte die Fahrzeugschlüssel sicher. Den Mann erwarten nun Strafverfahren wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Fahrens unter berauschenden Mitteln.
Fast zeitgleich, gegen 02:05 Uhr, stellte eine weitere Streifenbesatzung in der Marienthaler Straße eine 18-jährige Frau aus Grasleben fest, die mit einem E-Scooter unterwegs war. Da die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch wahrnahmen, führten sie einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 1,07 Promille. Auch der jungen Fahrerin wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Gegen sie wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.