Bremen – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagnachmittag, dem 2. Mai 2026 gegen 16:15 Uhr, auf der Autobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven kurz vor der Anschlussstelle Vahr ereignet. Ein sechsmonatiger Säugling erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und musste noch am Unfallort reanimiert werden.
Den Ausgangspunkt des Unfalls bildete ein 32-jähriger Fahrer eines Skoda-SUV, der aus bislang ungeklärter Ursache vom Überholstreifen nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelleitplanke prallte. Im Fahrzeug saßen seine 29-jährige Frau, ein dreijähriges Kleinkind und der sechsmonatige Säugling. Beim Aufprall wirbelte das Fahrzeug eine Staubwolke auf, die eine nachfolgende 21-jährige Autofahrerin zu spät wahrnahm – sie fuhr auf den SUV auf. Ein dritter Fahrer konnte dem SUV zwar noch ausweichen, kollidierte dabei aber mit dem VW der 21-Jährigen und kam mit seinem Mercedes-Vito im rechten Seitenstreifen zum Stehen.
Der 32-jährige Familienvater, seine Frau und das dreijährige Kleinkind wurden leicht verletzt. Der Säugling erlitt lebensgefährliche Verletzungen, musste am Unfallort reanimiert und anschließend in eine Klinik gebracht werden, wo er notoperiert wurde. Die 21-Jährige wurde mit Prellungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 38-jährige Mercedesfahrer und seine Insassen blieben unverletzt.
Alle beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die Autobahn musste zeitweise vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.