München: Tatverdächtiger nach Messerattack in Ludwigsvorstadt gefasst

(Symbolbild)

Nach einer Messerattacke in der Münchner Ludwigsvorstadt hat sich der Tatverdächtige der Polizei gestellt. Der 38-jährige Kosovare meldete sich bei einer Polizeidienststelle, nachdem die Beamten öffentlich mit Fotos nach ihm gefahndet hatten.

Die Gewalttat ereignete sich am Freitag, 1. Mai 2026, gegen 3 Uhr morgens. Bei einer körperlichen Auseinandersetzung verletzte der unbekannte Täter einen 43-Jährigen mit griechischer und georgischer Staatsangehörigkeit schwer. Das Opfer, das in München wohnt, erlitt mehrere Wunden durch spitze Gewalteinwirkung und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile ist der Mann nicht mehr in Lebensgefahr.

Das Kommissariat 11 der Münchner Kriminalpolizei, das für Tötungsdelikte zuständig ist, übernahm umgehend die Ermittlungen. Den Beamten gelang es, durch Videotürme im südlichen Bahnhofsviertel und weitere Überwachungskameras Fotos des Täters zu sichern.

Am Samstag, 2. Mai 2026, beantragte die Staatsanwaltschaft München I einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung, den das Amtsgericht München erließ. Daraufhin gingen mehrere Hinweise auf die Identität des Tatverdächtigen beim Polizeipräsidium München ein. Gleichzeitig stellte sich der 38-Jährige mit kosovarischer Staatsangehörigkeit und Unterkunft in München bei einer Polizeidienststelle und gab an, der Gesuchte zu sein. Die Beamten nahmen ihn daraufhin vorläufig fest.

Das Polizeipräsidium München bedankte sich bei der Bevölkerung und den Medien für die Mithilfe und Unterstützung bei der Öffentlichkeitsfahndung.

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