Frankenderby in Fürth: Polizei zieht positive Bilanz trotz elf Festnahmen

(Symbolbild)

Das 276. Frankenderby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg ist am Sonntagnachmittag im ausverkauften Stadion am Fürther Ronhof friedlich verlaufen. Die Polizei bewertet den Einsatz als erfolgreich, obwohl elf Personen festgenommen werden mussten.

Das Spiel begann um 13:30 Uhr vor über 16.000 Zuschauern im ausverkauften Stadion. Etwa 3.500 Gästefans des 1. FC Nürnberg hatten sich in Fürth eingefunden. Die meisten reisten individuell mit Fahrzeugen oder öffentlichen Verkehrsmitteln an. Rund 1.000 FCN-Fans wurden von Einsatzkräften von einem unweit gelegenen Großparkplatz zum Gästeblock geleitet, ohne dass es zu Störungen kam.

Auch die Fürther Fans reisten ohne nennenswerte Störungen an und begaben sich in ihre gewohnten Stadionbereiche. Das polizeiliche Konzept der strikten Trennung beider Fanlager verhinderte erfolgreich ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Fangruppierungen.

Während des gesamten Einsatzes registrierte die Polizei nur eine geringe Anzahl von Straftaten. Drei Personen mussten nach dem Spiel im Bereich einer polizeilichen Absperrung vor dem Stadion festgenommen werden. Sie hatten Einsatzkräfte beleidigt, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet und Polizeibeamte tätlich angegriffen. Acht weitere Personen aus unterschiedlichen Fanlagern gerieten im weiteren Umfeld des Stadions aneinander und wurden zur Prüfung möglicher strafbarer Handlungen in Gewahrsam genommen.

Der Einsatz stand unter der Leitung der Polizeiinspektion Fürth und wurde von Einheiten der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken und der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren mehrere Hundert Polizeibeamte im Einsatz. Der Leiter der Polizeiinspektion Fürth blickt zufrieden auf den friedlichen Einsatzverlauf zurück.

» Weitere Polizeimeldungen