Springmesser am Flughafen Erfurt entdeckt – Anzeige nach Urlaubsrückkehr

(Symbolbild)

Am Flughafen Erfurt-Weimar haben Luftsicherheitsassistenten in der Nacht von Sonntag zu Montag ein Springmesser im Handgepäck eines 56-jährigen Deutschen entdeckt. Der Mann durfte seinen Flug nach Hurghada dennoch antreten.

An der Luftsicherheitskontrollstelle wurde bei der technischen Überprüfung des Handgepäcks zunächst ein messerähnlicher Gegenstand vermutet. Bei der Öffnung des kleinen Gepäckstücks bestätigte sich der Verdacht – die Luftsicherheitsassistenten fanden ein Springmesser mit einer Klingenlänge von etwa neun Zentimetern.

Die Beamten riefen daraufhin eine Streife der Bundespolizei zur Unterstützung und Bewertung hinzu. Das Messer wurde sichergestellt und der Reisende belehrt. Da er keine weiteren verbotswidrigen Gegenstände bei sich führte, konnte er seinen Flug antreten. Nach seiner Rückkehr muss er jedoch mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.

Fluggesellschaften, Reiseveranstalter und die Bundespolizei weisen regelmäßig auf die Problematik gefährlicher und verbotener Gegenstände im Luftverkehr hin. Reisende sollen sich vor Reiseantritt unbedingt vergewissern, ob sich solche Gegenstände in ihrem Handgepäck befinden, und diese zu Hause lassen, um unnötige Verzögerungen bei den Sicherheitskontrollen zu vermeiden.

» Weitere Polizeimeldungen