Drei Trunkenheitsfahrten am Maiwochenende auf Thüringer Autobahnen

(Symbolbild)

Drei schwere Trunkenheitsfahrten haben das vergangene Maiwochenende auf Thüringer Autobahnen bestimmt. Alle drei Fahrzeugführer standen dabei unter erheblichem Alkoholeinfluss mit Werten zwischen 1,3 und 2,1 Promille.

Den ersten Vorfall meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer in der Nacht zum Sonntag auf der A 71 in Fahrtrichtung Sangerhausen. Ein VW-Fahrer war durch auffällige Fahrweise im Rennsteigtunnel aufgefallen. Bei der anschließenden Polizeikontrolle stellte sich heraus, dass der Mann einen Atemalkoholwert von 1,3 Promille aufwies. Die Polizei verhinderte die Weiterfahrt und leitete die entsprechenden polizeilichen Maßnahmen ein.

Am Sonntagnachmittag ereignete sich der zweite Fall auf der A 9 in Fahrtrichtung München. Hier meldete sich der Fahrzeugführer eines Audi selbstständig bei der Polizei und gab einen Unfall kurz nach dem Hermsdorfer Kreuz bekannt. Zunächst versuchte er, die Schuld von sich zu weisen. Ein Atemalkoholtest brachte jedoch einen Wert von 2,1 Promille zum Vorschein. Bei dem Verkehrsunfall entstanden glücklicherweise nur Sachschäden von circa 4.000 Euro.

Der dritte Vorfall ereignete sich am Sonntagabend an der Anschlussstelle Rentwertshausen. Dort kam es zum Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, als ein Audi abfahren und ein Lkw auf die A71 auffahren wollte. Bei der Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten der Autobahnpolizei Alkoholgeruch bei dem 44-jährigen Audi-Fahrer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Bei diesem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.

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