A1 bei Leverkusen: Polizei stoppt Betrüger nach wilder Verfolgungsjagd

(Symbolbild)

Auf der A1 bei Leverkusen ist am Dienstag ein 35-jähriger Iraner nach einer spektakulären Verfolgungsjagd festgenommen worden. Der Mann steht im Verdacht, als falscher Polizist Betrügereien begangen zu haben und raste bei seiner Flucht mit hohem Tempo über Seitenstreifen.

Ein 24-jähriger Beamter der Autobahnpolizeiwache Hilden hatte den Passat als Täterfahrzeug erkannt, das bereits mehrfach im Zusammenhang mit Betrügereien durch falsche Polizisten aufgefallen war. Bislang war es dem Verdächtigen immer wieder gelungen zu entwischen. Der aufmerksame Polizist verständigte sofort die im Dienst befindlichen Einsatzteams der Autobahnpolizei und lotste diese zu dem verdächtigen Fahrzeug.

Der Fahrer des Passats wollte sich jedoch nicht kontrollieren lassen, ignorierte die Anhaltezeichen der Autobahnpolizei und gab Gas. Bei seiner Flucht überholte er mit hoher Geschwindigkeit immer wieder andere Verkehrsteilnehmer über den Seitenstreifen und versuchte sich so seiner Kontrolle zu entziehen. Die Polizei setzte zur Unterstützung einen Hubschrauber ein.

Im Autobahnkreuz Wuppertal-Nord versuchte der Fahrer vergeblich, auf die A43 Richtung Münster zu wechseln. Hier geriet er auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen die rechtsseitigen Schutzplanken. Der 35-jährige iranische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz konnte unverletzt vor Ort festgenommen werden.

Bei dem Mann ergab sich der Verdacht des Konsums von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Iraner aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen. Die Polizei ermittelt weiter.

» Weitere Polizeimeldungen