Die Gelsenkirchener Polizei hat am Freitag, 12. Juni 2026, gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst verstärkt im Gelsenkirchener Süden kontrolliert. Dabei standen mehrere Dutzend Kinder und Jugendliche im Fokus der Ermittler.
Bei Streifengängen auf der Bahnhofstraße und den angrenzenden Plätzen kontrollierten die Polizistinnen und Polizisten bis in den Abend hinein zahlreiche junge Menschen. Die Beamten stellten dabei illegale Tabakprodukte sicher, fertigten Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erhoben teilweise Verwarngelder. Außerdem führten sie Gefährderansprachen durch, stellten Identitäten fest und erstellten Strafanzeigen – unter anderem wegen Widerstands und Beleidigung.
Parallel dazu führten Polizisten des Kriminalkommissariates für Kriminalprävention und Opferschutz gemeinsam mit einer Präventionsfachkraft der örtlichen Drogenberatung präventive Gespräche in einer LWL-Jugendhilfeeinrichtung an der Hülser Straße in Buer. Die dort betreuten Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 16 Jahren konnten in zwangloser Atmosphäre Fragen stellen und Erfahrungen mit der Polizei schildern. Die Beamten sprachen mit den jungen Menschen über Themen wie Zivilcourage, Respekt und den Umgang mit sozialen Medien.
Bereits am Dienstag, 2. Juni 2026, hatte es einen ähnlichen Einsatz gegeben. In der Zeit von 10 bis 18 Uhr stellten die Beamten 85 Identitäten fest und fertigten vier Strafanzeigen. Sie fanden und stellten Betäubungsmittel sicher. Außerdem entdeckten sie bei einer Kontrolle in der Altstadt ein verbotenes Faustmesser und eine Art Sense, die ein 19-jähriger Gelsenkirchener bei sich trug – auch hier wurde Anzeige erstattet.
Solche präventiven Gespräche werden regelmäßig in vielen Jugendhilfeeinrichtungen geführt und gehören zum Einsatzkonzept der Polizei bei der Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität. Stadt und Polizei wollen auch in Zukunft an diesem Konzept festhalten.