A52 bei Düsseldorf: Flucht vor Verkehrskontrolle endet mit Festnahme – gestohlenene Kennzeichen und kein Führerschein

Verunfallter Opel Astra

Ein 42-jähriger Deutscher ist am frühen Samstagmorgen bei dem Versuch gescheitert, vor einer Verkehrskontrolle auf der A52 zu flüchten. Der Mann fuhr ohne Führerschein, war alkoholisiert und hatte gestohlene Kennzeichen an seinem nicht zugelassenen Auto montiert.

Einsatzteams der Autobahnpolizeiwache Mülheim kontrollierten gegen 6.42 Uhr im Bereich des Nördlichen Zubringers/Vogelsanger Weg an der A52 den Verkehr. Als sie den Fahrer eines Opels mit Wuppertaler Kennzeichen anhalten wollten, ignorierte dieser die Anhaltezeichen und flüchtete auf die Autobahn Richtung Essen.

An der Anschlussstelle Düsseldorf-Rath wollte der Flüchtige die Autobahn verlassen, verlor jedoch im Kurvenbereich die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte in den angrenzenden Grünstreifen. Der unverletzt gebliebene 42-Jährige setzte seine Flucht zu Fuß fort. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer beobachtete den Unfall, nahm mit seinem Auto die Verfolgung auf und verständigte gleichzeitig die Polizeileitstelle.

Schließlich konnten die Polizisten den 42-Jährigen an der Straßenbahnhaltestelle „Dome/Am Hülserhof“ stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Ein Alkoholtest zeigte, dass er getrunken hatte. Die Kennzeichen des Opels waren als gestohlen ausgeschrieben und gehörten nicht zu dem Fahrzeug.

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Opel Astra durch das zuständige Straßenverkehrsamt „Außer Betrieb“ gesetzt worden war – das Auto war also gar nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Auf einer Polizeistation wurde dem 42-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er entlassen. Sein Auto musste mit einem Kran aus dem Grünstreifen geborgen werden. Die Polizei ermittelt wegen verschiedener Verkehrsvergehen.

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