Abgeschobener Libyer versucht illegale Wiedereinreise mit Cannabis

(Symbolbild)

Ein 27-jähriger libyscher Staatsangehöriger ist am Dienstagabend (14. April 2026) bei dem Versuch einer illegalen Wiedereinreise nach Deutschland mit Cannabis im Gepäck erwischt worden. Der Mann war erst vor zwei Wochen nach einem abgelehnten Asylverfahren in die Schweiz abgeschoben worden.

Bundespolizisten kontrollierten den ausweislosen Mann in der grenzüberschreitenden Straßenbahn in Weil am Rhein-Friedlingen. Auf dem Bundespolizeirevier Lörrach identifizierten die Beamten ihn durch einen Fingerabdruckabgleich als den abgeschobenen Libyer.

Im Zuge seiner Abschiebung vor zwei Wochen hatte die zuständige Ausländerbehörde ein auf 60 Monate befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland verhängt. Bei der Durchsuchung des Mannes entdeckten die Polizisten Cannabis, weshalb neben den Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz auch ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz eingeleitet wurde.

Die Kontrolle endete für den 27-Jährigen mit der sofortigen Zurückweisung in die Schweiz.