Aktionstag „Sicher.mobil.leben“: Fast ein Drittel der Kontrollierten im Raum Ravensburg muss mit Konsequenzen rechnen

(Symbolbild)

Ravensburg – Beim bundesweiten Aktionstag „Sicher.mobil.leben“ hat die Polizei am Dienstag im Bereich des Polizeipräsidiums Ravensburg insbesondere Zweiräder kontrolliert – mit deutlichem Ergebnis: Knapp ein Drittel aller Kontrollierten muss nun mit einem Verwarnungs- oder Bußgeld oder einer Strafanzeige rechnen.

An insgesamt 21 Kontrollstellen stoppten die Beamten, teilweise unterstützt durch Mitarbeiter der Ortspolizeibehörden, 659 Fahrzeuglenker. 535 von ihnen waren mit dem Fahrrad, einem E-Scooter oder einem motorisierten Zweirad unterwegs. Auf 292 der kontrollierten Verkehrsteilnehmer kommen nun Konsequenzen zu.

116 Radler und E-Scooter-Fahrer müssen ein Verwarnungsgeld zahlen, weil sie durch eine Fußgängerzone fuhren oder den Rad- oder Gehweg auf der falschen Seite nutzten. Vier E-Scooter-Fahrer erwartet darüber hinaus eine Strafanzeige wegen fehlenden Versicherungsschutzes. Bei neun Kraftradfahrern hatten technische Veränderungen an den Fahrzeugen dazu geführt, dass die Betriebserlaubnis erloschen war.

Daneben kontrollierten die Polizisten auch 124 Autofahrer, von denen eine Vielzahl ohne angelegten Gurt oder mit dem Mobiltelefon am Steuer erwischt wurde.

Parallel dazu führte das Referat Prävention des Polizeipräsidiums Ravensburg an Schulen Veranstaltungen zum Thema E-Scooter durch, um Schülerinnen und Schüler mit den geltenden Vorschriften vertraut zu machen. Ziel des Aktionstags war es, Zweiradfahrer für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und damit die Sicherheit für sich und andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

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