Aston Villa hat am Mittwoch das Europa-League-Finale in Istanbul gegen den SC Freiburg mit 3:0 gewonnen und sich damit den Titel in der Europa League gesichert. Der englische Verein setzte sich gegen die Breisgauer durch und krönte eine erfolgreiche Europapokal-Saison.
Lange Zeit hielt der SC Freiburg gegen den englischen Vertreter gut mit und setzte in der Anfangsphase sogar die ersten offensiven Akzente. Die beste Gelegenheit der Breisgauer vergab Nicolas Höfler, dessen Abschluss in der 17. Minute knapp am rechten Pfosten vorbeiging. Aston Villa tat sich zunächst schwer, nutzte dann aber kurz vor der Pause seine Chancen eiskalt.
In der 41. Minute brachte Youri Tielemans die Mannschaft aus Birmingham zur Führung. Noch vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Emiliano Buendía in der dritten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit einem sehenswerten Distanzschuss auf 2:0.
Nach dem Seitenwechsel fand Freiburg kaum noch Wege durch die kompakte Defensive der Engländer. Aston Villa blieb dagegen gefährlich und sorgte in der 58. Minute für die Entscheidung: Morgan Rogers verwertete eine flache Hereingabe von Buendía zum 3:0-Endstand.
Die Freiburger bemühten sich zwar bis zum Schluss um den Anschluss, konnten Torhüter Emiliano Martínez aber kaum ernsthaft prüfen. Aston Villa kontrollierte die Begegnung souverän und ließ in der Schlussphase nichts mehr anbrennen.