Betrüger geben sich als Klinikpersonal aus und fordern Geld für angeblich erkrankte Angehörige

(Symbolbild)

Im Kreis Heinsberg haben Betrüger am Dienstag (5. Mai) zwei Menschen mit einer perfiden Masche kontaktiert, bei der sie sich als medizinisches Personal ausgaben. Die beiden Angerufenen erkannten den Betrug und fielen nicht darauf herein.

Die Täter behaupten am Telefon, dass ein naher Angehöriger lebensbedrohlich erkrankt sei und nun ein spezielles Medikament zur Sofortbehandlung benötige. Dabei wenden sie sich zumeist an betagtere Menschen. Die Betrüger fordern dann Bargeld oder eine Überweisung und behaupten, dass die Krankenkasse die lebensnotwendigen Behandlungen angeblich nicht übernehmen würde.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser wieder aktuellen Betrugsmasche und gibt konkrete Verhaltensregeln: Betroffene sollen sofort auflegen und das Gespräch beenden. Anschließend sollten sie den angeblich erkrankten Angehörigen direkt anrufen und die Angaben überprüfen. Keinesfalls dürfe Geld übergeben oder überwiesen werden. Wichtig sei außerdem, dass die Polizei immer informiert wird – auch wenn der Betrug erkannt wurde.

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