Bundespolizei stellt drei Personen an sächsisch-tschechischer Grenze – Waffen und Pyrotechnik beschlagnahmt

(Symbolbild)

Die Bundespolizei hat bei Kontrollen an den Grenzübergängen Reitzenhain und Olbernhau mehrere Personen festgestellt und dabei Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz aufgedeckt. Die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz führten die Kontrollen am 22. und 23. April 2026 durch.

Am 22. April 2026 um 11:50 Uhr stellte sich ein 21-jähriger moldauischer Staatsangehöriger am Grenzübergang Reitzenhain zur Einreisekontrolle vor. Der Mann wies sich mit einer moldauischen Identitätskarte aus. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab jedoch ein Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland. Die Beamten wiesen den Moldauer am Abend nach Tschechien zurück.

Tags darauf um 08:15 Uhr kontrollierten die Bundespolizisten am gleichen Grenzübergang einen 32-jährigen Tschechen. Dabei stellten sie einen offenen Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz fest. Der Mann war zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 10 Tagen oder zur Zahlung einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt worden. Er konnte die geforderte Summe aufbringen und seine Reise fortsetzen.

Am Grenzübergang Olbernhau kontrollierten die Beamten gestern Nachmittag um 16:30 Uhr ein Fahrzeug mit tschechischer Zulassung. Im Auto befanden sich drei Personen tschechischer Staatsangehörigkeit. Bei der Durchsuchung der Handtasche der 37-jährigen Beifahrerin fanden die Einsatzkräfte eine Patronenhülse 9 mm x19 mm und verbotene Pyrotechnik der Marke „La Bomba“. Gegen die Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Bei dem 47-jährigen tschechischen Fahrer entdeckten die Bundespolizisten einen zugriffsbereiten Teleskopschlagstock. Auch gegen ihn fertigten sie eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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