Bundespolizei Zittau: Tscheche bringt illegal eingereisten Armenier über Grenze – Ermittlungen eingeleitet

An der Grenzkontrollstelle in der Zittauer Friedensstraße hat die Bundespolizei am Montag, 27. April 2026, einen 41-jährigen Tschechen vorläufig festgenommen, weil er einen armenischen Staatsangehörigen ohne gültige Einreisedokumente nach Deutschland gebracht hatte. Der Mann war gegen 10:30 Uhr aus Polen kommend mit einem BMW der 3er-Reihe eingereist.

Im Fahrzeug saßen zwei armenische Männer, beide 54 Jahre alt. Einer der beiden verfügte über einen schengenwirksamen Aufenthaltstitel und durfte damit legal einreisen. Sein Landsmann hingegen konnte weder einen Reisepass noch ein Visum vorweisen – und das, obwohl er aus dem Schengen-Raum kommend die Grenze passierte.

Gegen den armenischen Mann ohne Dokumente leitete die Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts ein. Der tschechische Fahrer muss sich wegen Beihilfe dazu verantworten. Nach Einleitung des Verfahrens wurde der 41-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. Der betroffene Armenier wurde an der Grenze zurückgewiesen.

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