Die Woche vom 27. April bis 3. Mai 2026 war in Baden-Württemberg von mehreren tödlichen Unfällen und schweren Verkehrsunfällen geprägt. Zudem beschäftigten Drogendelikte, Kinderpornografie-Ermittlungen und ein Fall schweren sexuellen Missbrauchs die Ermittlungsbehörden.
Bei Waldarbeiten im Göppinger Waldgebiet Banäcker starb am Montag ein 78-jähriger Mann, als herabfallende Äste ihn und einen 55-jährigen Kollegen gegen 14 Uhr trafen. Der ältere Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Mehr dazu
Ebenfalls am Montag ereignete sich auf der K 4250 bei Hockenheim ein schwerer Verkehrsunfall: Ein 66-jähriger Hyundai-Fahrer übersah gegen 14:31 Uhr einen dreirädrigen Kraftroller und fuhr auf. Beide Insassen des Dreirads wurden lebensgefährlich verletzt und mussten mit Rettungshubschraubern in Kliniken geflogen werden. Mehr dazu
Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich am Montag im Landkreis Schwäbisch Hall: Ein 44-jähriger Mercedes-Fahrer kam gegen 10 Uhr auf der Landstraße zwischen Untermünkheim und Braunsbach aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Brückenpfeiler der Kochertalbrücke. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Mehr dazu
Die Stuttgarter Polizei nahm am Dienstag einen 84-jährigen Deutschen fest, dem mehrere hundert Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgeworfen werden. Noch am selben Tag wurde gegen den Tatverdächtigen Haftbefehl erlassen. Mehr dazu
Wegen Sozialleistungsbetrugs und Kokainhandels sitzt seit dem 30. April ein 36-jähriger Mann aus Hoffenheim in Untersuchungshaft. Bei einer Wohnungsdurchsuchung am Vortag fanden Ermittler rund 150 Gramm Kokain, erhebliche Mengen Bargeld und weitere Beweismittel. Mehr dazu
Im Landkreis Ludwigsburg führte die Kriminalpolizei am Mittwoch einen koordinierten Aktionstag gegen Kinderpornografie durch. Dabei wurden zehn Objekte durchsucht und gegen zehn Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 65 Jahren ermittelt. Mehr dazu
In Stuttgart raubte am Dienstagabend ein 33-Jähriger in der Bahnhofstraße einem 30-Jährigen Mobiltelefon und Kopfhörer. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort festgenommen. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Am Mittwoch sorgte ein 39-Jähriger in Ludwigsburg für einen Polizeieinsatz, als er gegen 14:20 Uhr mit einem Messer durch die Karlstraße lief und Passanten bedrohte. Der Mann befand sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand und konnte von den Beamten überwältigt werden. Mehr dazu
Auffällig war die Häufung schwerer Verkehrsunfälle zu Wochenbeginn, bei denen drei Menschen starben oder lebensgefährlich verletzt wurden. Zudem führten die Behörden verstärkt Ermittlungen im Bereich Sexualstraftaten durch.