DIW-Präsident fordert EU-Gegenzölle und Besteuerung von US-Tech-Unternehmen als Antwort auf Trump

via dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, fordert die Europäische Union zu einer harten Gegenreaktion auf die neuen Zollandrohungen von US-Präsident Donald Trump auf. Fratzscher verlangt sowohl Gegenzölle als auch die Besteuerung amerikanischer Technologieunternehmen.

„Trump ist im Augenblick innenpolitisch schwach, daher ist dies spätestens jetzt der Zeitpunkt, um mit Gegenzöllen und insbesondere durch die Besteuerung von US-Tech-Unternehmen Nachteile auszugleichen und sich in eine bessere Verhandlungsposition zu bringen“, sagte Fratzscher dem „Handelsblatt“ in der Montagausgabe.

Hintergrund sind Trumps Ankündigungen, die Zölle auf Autos und Lastwagen aus der Europäischen Union auf 25 Prozent zu erhöhen. Details zu den geplanten Maßnahmen nannte der US-Präsident nicht. Die neuen Zollsätze sollen bereits ab kommender Woche in Kraft treten.

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