Die Polizei in Südhessen kann bei den Ermittlungen zu vermeintlichen Giftködern in Darmstadt und Mühltal einen wichtigen Ermittlungserfolg vermelden. Die in den vergangenen Wochen mehrfach gemeldeten und sichergestellten verdächtigen Gegenstände haben sich als harmlos erwiesen.
Nach einer eingehenden Laboruntersuchung der sichergestellten Gegenstände sowie der Begutachtung durch Pilzsachverständige stellte sich heraus, dass es sich bei den Objekten um einen Schleimpilz namens Tubifera ferruginosa handelt. Die Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Südhessen konnte damit bestätigen, dass keine Straftat vorliegt.
Die bisherigen polizeilichen Ermittlungen ergaben keinerlei Hinweise auf vorsätzlich ausgelegte Giftköder. Besorgte Bürger hatten in den vergangenen Wochen wiederholt verdächtige Gegenstände im Bereich Darmstadt und Mühltal der Polizei gemeldet und übergeben, da sie einen möglichen Zusammenhang mit Giftködern befürchteten.
Trotz der Entwarnung appelliert die Polizei weiterhin an alle Hundehalter, aufmerksam zu bleiben und wachsam vor möglichen Gefahren für ihre Vierbeiner zu sein. Bei verdächtigen Feststellungen sollen sich Betroffene weiterhin an ihre örtliche Polizeidienststelle wenden.