Falsche Sparkassen-Mitarbeiterin betrügt 83-Jährigen um 6.000 Euro

(Symbolbild)

Ein 83-jähriger Rentner aus Remseck am Neckar ist am vergangenen Freitag (8. Mai 2026) Betrügern zum Opfer gefallen und hat knapp 6.000 Euro verloren. Eine unbekannte Frau hatte ihn angerufen und sich als Sparkassen-Mitarbeiterin ausgegeben.

Die Anruferin behauptete, von seinem Konto seien mehrere Überweisungen ins Ausland getätigt worden. Um die Transaktionen verfolgen und das Geld zurückholen zu können, benötige sie mindestens eine TAN für das Online-Banking. Der gutgläubige Rentner gab am Telefon eine TAN preis.

Mit dieser TAN buchte die Betrügerin anschließend tatsächlich Geld vom Konto des 83-Jährigen ab. Das Polizeirevier Kornwestheim ermittelt in dem Fall.

Die Polizei warnt ausdrücklich: Echte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Banken oder Sparkassen fragen niemals am Telefon nach Passwörtern oder PIN- und TAN-Nummern. Bei verdächtigen Anrufen sollte das Gespräch sofort beendet und das Geldinstitut selbst kontaktiert werden. Dabei sollten Betroffene sich nicht von den Anrufenden verbinden lassen, sondern selbst die entsprechende Nummer wählen. Weitere Tipps zur Betrugsprävention gibt es unter www.polizei-beratung.de.

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