Fehlalarm an Iserlohner Gesamtschule: 415 Personen evakuiert

(Symbolbild)

An der städtischen Gesamtschule Iserlohn ist am Dienstagnachmittag gegen 13:50 Uhr ein Amok-Alarm ausgelöst worden. Die Polizei gibt nach dem Großeinsatz Entwarnung: Es handelte sich um einen Fehlalarm, eine Gefahr bestand zu keiner Zeit.

Die Polizei rückte innerhalb kürzester Zeit mit starken Kräften zur Gesamtschule an der Langerfeldstraße aus. Die Einsatzführung übernahm die Polizei Dortmund. Polizistinnen und Polizisten umstellten und durchsuchten das gesamte Schulgelände und begleiteten alle Kinder sowie das Lehrpersonal aus dem Gebäude. Insgesamt befanden sich rund 415 Personen im Schulgebäude.

Die Polizei und Feuerwehr betreuten sowohl die Kinder als auch deren Eltern. Zusätzlich waren Notfallseelsorger im Einsatz. Eine vollständige Durchsuchung des Schulgeländes brachte keine Hinweise auf eine Gefährdung.

Nach bisherigen Erkenntnissen kommen ein technischer Defekt oder eine Fehlhandhabung als Ursache für die Auslösung des Alarms in Betracht. Die Polizei ermittelt weiter zu den genauen Umständen.

Der Alarm war auch an einer benachbarten Grundschule zu hören, die jedoch nicht betroffen war. Vorsorglich hatte sich das Lehrpersonal dort mit den Grundschülern in ihren Klassenräumen eingeschlossen. Auch diese Kinder wurden von Polizistinnen und Polizisten nach draußen begleitet und betreut.

Alle Kinder konnten unverletzt an ihre Eltern übergeben werden.

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