Nach einer Explosion und einem Hausbrand in Frontenhausen (Landkreis Dingolfing-Landau) haben Ermittler die Identität des Todesopfers geklärt. Bei dem am 20. April aus den Trümmern geborgenen Mann handelt es sich um den 55-jährigen Bewohner des Einfamilienhauses im Mechthildisweg.
Das DNA-Gutachten der Rechtsmedizin München bestätigte die Identität des deutschen Staatsangehörigen, der allein in dem Haus gelebt hatte. Am 20. April gegen 15.15 Uhr kam es zu mehreren Explosionen in dem Gebäude, woraufhin das Haus in Brand geriet. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten die Rettungskräfte bei den Bergungsmaßnahmen den toten Mann aus den Trümmern bergen.
Der Brandort wurde inzwischen wieder freigegeben. Eine defekte Gasleitung kann als Ursache für die Explosion ausgeschlossen werden, da das Haus nicht an die örtliche Gasversorgung angeschlossen war.
Die Ursachenermittlung dauert weiterhin an. Die Ergebnisse eines Gutachtens des Bayerischen Landeskriminalamtes stehen noch aus.