Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 7 in Gamstädt hat die Polizei am 25. April insgesamt 104 Temposünder erwischt. Von 1356 Fahrzeugen, die die Messstelle auf der dortigen Ortsdurchfahrt passierten, war damit jedes dreizehnte zu schnell – erlaubt sind dort 50 km/h.
Besonders dreist: Ein Fahrer rauschte mit 102 km/h durch den Bereich – und damit mehr als doppelt so schnell wie die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Alle gemessenen Verstöße werden nun über den bundeseinheitlichen Tatbestandskatalog von der Zentralen Bußgeldstelle geahndet. Die entsprechenden Bußgeldbescheide erhalten die Betroffenen per Post.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die physikalischen Folgen überhöhter Geschwindigkeit hin: Studien belegen, dass sich der Bremsweg bei doppelter Geschwindigkeit vervierfacht – mit potenziell verheerenden Folgen bei Unfällen. Besonders gefährdet durch Raser in Ortsdurchfahrten sind dabei sensible Gruppen wie Senioren und Kinder.