Grenzkontrollen: Bundespolizei nimmt drei Gesuchte fest – Tscheche muss ins Gefängnis

(Symbolbild)

Bei den wiedereingeführten Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in Chemnitz binnen drei Tagen drei Männer festgenommen, die per Haftbefehl gesucht wurden. Insgesamt verzeichnete die Behörde vom 12. bis 14. Mai 2026 insgesamt 17 Fahndungstreffer.

Am 12. Mai gegen 18 Uhr kontrollierten Beamte am Grenzübergang in Reitzenhain einen 47-jährigen Bulgaren, der mit seinem Transporter nach Deutschland einreisen wollte. Gegen ihn lag ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Heilbronn wegen Steuerhinterziehung vor. Der Mann musste eine Geldstrafe von 527,50 Euro zahlen oder 15 Tage Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Nach der Zahlung konnte er seine Reise fortsetzen.

Einen Tag später, am 13. Mai gegen 14 Uhr, erwischten die Bundespolizisten am selben Grenzübergang einen 38-jährigen Tschechen, gegen den die Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls einen Haftbefehl ausgestellt hatte. Er konnte die geforderten 95 Tagessätze à 15 Euro plus einer Gebühr von 794,09 Euro – insgesamt 2.219,09 Euro – nicht aufbringen. Am späten Nachmittag wurde er in die JVA Zwickau gebracht, um seine Strafe zu verbüßen.

Am 14. Mai gegen 14.45 Uhr kontrollierten Beamte auf dem Chemnitzer Hauptbahnhof einen 26-jährigen Deutschen, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Chemnitz wegen Diebstahls vorlag. Der Mann war unentschuldigt seinem Hauptverhandlungstermin ferngeblieben.

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