Mehr als tausend Polizistinnen und Polizisten sind seit den frühen Morgenstunden des 26. April in einem Großeinsatz gegen Organisierte Kriminalität in ganz Nordrhein-Westfalen im Einsatz. Unter der Führung des Polizeipräsidiums Düsseldorf werden zeitgleich ein Vereinsverbot gegen eine Rockergruppierung aus Leverkusen durchgesetzt und Ermittlungsmaßnahmen der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in NRW (ZeOS NRW) vollstreckt. In Langenfeld nahmen die Beamten einen 46-jährigen Beschuldigten fest.
Das nordrhein-westfälische Innenministerium hatte das Vereinsverbot gegen die in Leverkusen ansässige Rockergruppierung erlassen. Die Umsetzung dieses Verbots ist einer der zentralen Bestandteile des Großeinsatzes. Details dazu gehen aus einer gesonderten Pressemitteilung des Innenministeriums hervor.
Parallel dazu vollstreckt die ZeOS NRW Maßnahmen in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie der räuberischen Erpressung. Ziel dieser Durchsuchungen in zahlreichen Objekten ist die Sicherung von Beweismitteln. Neben regulären Einsatzkräften sind auch Spezialeinheiten und die Bereitschaftspolizei im Einsatz.
An dem koordinierten Einsatz beteiligen sich Kräfte aus insgesamt 17 Kreispolizeibehörden: Mettmann, Neuss, Köln, Wuppertal, Recklinghausen, Duisburg, Borken, Rhein-Erft-Kreis, Wesel, Oberbergischer Kreis, Bochum, Bielefeld, Dortmund, Oberhausen, Essen, Hagen und Mönchengladbach unterstützen das federführende Polizeipräsidium Düsseldorf. Rückfragen von Medienvertretern nimmt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf, Fritz-Roeber-Str. 2, unter der Telefonnummer 0211 6025-0 entgegen.