Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle an der Tank- und Rastanlage Baden-Baden an der A5 haben Beamte der Verkehrspolizei am Mittwoch schwerwiegende Verstöße bei Fernreisebussen festgestellt. Alle 14 kontrollierten Busse wiesen Mängel auf – eine Beanstandungsquote von 100 Prozent.
Die Kontrollaktion fand zwischen 7.30 Uhr und 15.30 Uhr statt und wurde von einem großen Aufgebot verschiedener Behörden durchgeführt. Neben der Verkehrspolizei Baden-Baden waren zahlreiche Beamte benachbarter Polizeieinheiten sowie Kräfte des Zolls, der Bundespolizei, des Landratsamtes Rastatt, des Technischen Hilfswerks und des Bundesamtes für Logistik und Mobilität im Einsatz.
Insgesamt nahmen die Ermittler 26 Fahrzeuge genauer unter die Lupe: 14 Busse, vier Kleintransporter und acht Pkw. Dabei stellten sie 17 Verstöße gegen Sozialvorschriften fest sowie mehrere Missachtungen straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. Besonders schwerwiegend waren ein Fall von Fahren ohne Fahrerlaubnis, ein Kennzeichenmissbrauch, ein Verstoß gegen das Waffengesetz aufgrund eines mitgeführten Springmessers sowie die illegale Einfuhr von Cannabis.
Die Beamten erhoben Sicherheitsleistungen in Höhe von rund 5000 Euro. In zwei Fällen untersagten sie die Weiterfahrt der beanstandeten Fahrzeuge.