Hamburg: 22.000 Bürger zur bundesweiten Sicherheitsbefragung SKiD 2026 ausgewählt

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Rund 22.000 Hamburger Bürger erhalten in Kürze Fragebögen oder Zugangsdaten für die bundesweite Bevragung zu Sicherheit und Kriminalität in Deutschland (SKiD) 2026. Das Sozialforschungsinstitut Verian führt die Umfrage im Auftrag des Bundeskriminalamts und der Länderpolizeien durch.

Die per Zufallsverfahren aus dem Melderegister ausgewählten Hamburger erhielten bereits Anfang April ein Ankündigungsschreiben. Nun folgen die eigentlichen Befragungsunterlagen für die anonyme und freiwillige Teilnahme.

Die Befragung erfasst verschiedene Bereiche: Bürger werden zu Opfererlebnissen und ihrem Anzeigeverhalten befragt, aber auch zu ihrem subjektiven Sicherheitsempfinden und der Wahrnehmung ihrer Polizei. Ein besonderes Ziel liegt darin, auch jene Straftaten zu erfassen, die aus unterschiedlichsten Gründen nie bei der Polizei angezeigt wurden und somit im sogenannten Dunkelfeld geblieben sind.

Die Hamburger Polizei erklärt, dass die Befragungsergebnisse und deren wissenschaftliche Auswertung helfen, polizeiliche Strategien und Maßnahmen enger an den Bedürfnissen der Menschen zu orientieren. Die wiederkehrende Umfrage soll den Schutz der Bevölkerung stetig optimieren und das Sicherheitsgefühl jedes Einzelnen stärken.

Aus Sicht der Polizei Hamburg hilft die Teilnahme dabei, eine weitere Sichtweise auf die Kriminalitäts- und Sicherheitslage zu gewinnen, die polizeiliche Arbeit durch Impulse aus der Bevölkerung zu optimieren und sowohl repressive Maßnahmen als auch Präventionsangebote noch zielgerichteter an den Bedürfnissen der Bevölkerung auszurichten. Je mehr Angeschriebene sich Zeit für die Fragen nehmen, desto größer wird die Datenbasis für eine zielgerichtete Polizeiarbeit.

Detaillierte Informationen zur SKiD-Befragung finden sich auf den Internetseiten der Polizei Hamburg, des Bundeskriminalamtes sowie des Sozialforschungsinstituts Verian.